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Burgen und Burgruinen
Burg Derneck
Das Wanderheim "Burg Derneck" liegt 655m ü.M., im Großen Lautertal zwischen Münsingen und Zwiefalten, unmittelbar am Hauptwanderweg 5 (Schwarzwald – Schwäbische Alb – Allgäu-Weg), dessen Mittelabschnitt zugleich die Bezeichnung "Burgen- und Ruinenweg" trägt. Um 1340 erbaute Degenhart I. von Degeneck aus dem Geschlecht derer von Niedergundelfingen die Burg. Bis ins 16.Jahrhundert trug die Burg deshalb den Namen "Degeneck". 1546 kam die Burg an die Grafen Helfenstein und ging 1627 in den Besitz des Hauses Fürstenberg über. Von 1627 bis 1768 folgte ein häufiger Besitzerwechsel, war mehrmals verpfändet, bis sie dann 1768 von den Fürstenbergern zurückgekauft wurde, die eine Försterei mit einer kleinen Landwirtschaft einrichteten. Der württembergische Staat kaufte 1928 die Burg und richtete bei der Burg eine Pflanzschule ein, die von Oberforstwart Alfons Wahl, der auf der Burg Derneck wohnte, betreut wurde. Von der ursprünglichen Burg stehen noch die Ringmauer, das "Steinhaus" mit Aussichtsplattform, das Jägerhaus (heutiges Wanderheim) und die Tenne. Im Jahr 1967 übernahm der Schwäbische Albverein die Burg in Erbpacht. In unzähligen freiwilligen Arbeitseinsätzen wurde sie zum Wanderheim umgebaut. Bereits am 26. Mai 1968 konnte das Wanderheim durch den damaligen Vorsitzenden Direktor Georg Fahrbach eingeweiht werden.

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